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luck-art Nachrichten aus dem Atelier



Zurzeit beschäftigen mich verschiedenste Themenbereiche, welche sich in den jeweiligen Arbeiten niederschlagen.
So nehmen sozialpolitische Themen viel Raum ein, wie zum Beispiel

- Fairness im gegenseitigen Umgang (ob in der Politik oder als Individuen der Gesellschaft)
- Bedeutung und Bewertung der gesellschaftlichen Randgruppen
- Umgang mit natürlichen Ressourcen

Aktuellerweise beschäftigt mich natürlich auch die aktuelle Wirtschaftslage und deren Auswirkungen. Dass diese Entwicklung nicht überraschend gekommen ist, zeigten schon vor einiger Zeit viele verschiedene Berichte vernünftiger Wirtschaftsfachleute.
Auch Arbeiten von Bocion&Luck, welche bis auf das Jahr 2005/2006 zurückgehen, beschäftigten sich bereits mit diesem Thema. Schon damals haben wir darauf hingewiesen, dass sich die Banken- und Finanzsituationen ins Endlose, Unkontrollierte entwickeln und wir diese verantwortungslose Form der Gewinnmaximierung als sehr gefährlich einstufen.
Angst ist aber der schlechteste Ratgeber. Wir alle sind nun gefordert, mit Krativität und sozialer Verantwortung neue Spielregeln zu finden, so dass sich wieder eine verantwortungsvolle und vernünftige Wirtschafts- und Sozialordnung entwickeln kann.
Ich denke, dass gerade heute wieder die Kultur- und Kunstschaffenden gefordert sind, neue Wege aufzuzeigen.



Bocion&Luck Neuheiten

Quo vadis 2009?

Genauer Ort: Bauernhaus, Rheingüetli 1 (Familie Schmid) rechts der Straße von
Stein am Rhein nach Öhningen.

Wann: Montag, 9. März, 12.00 Uhr 2009.

Dauer der Ausstellung: 10. April 2009


Landart: Quo vadis 2009
Im September 2008 fanden wir ein weites Feld in einer traumhaften Landschaft am Untersee: Auf dem Landwirtschaftsgut der Stadt Stein am Rhein Richtung Öhningen war der Landwirt Ernst Schmid bereit, uns für unsere Landartprojekte temporäres Gastrecht auf einem seiner Wiesen zu gewähren.

Ende November 2008 gestalteten wir auf einer Wiese zwischen Fahrradweg und Hauptstraße eine Landartinstallation mit dem aktuellen Titel: „Aufbau oder Abbruch?“ Die Kunstkritiken in den Medien und bei den Passanten waren positiv.

Das dritte Projekt ist am 12. Januar 2009 aufgebaut worden. Es ist ein langgestreckter, leicht geschwungener Körper mit einer Länge von 90 m, bestehend aus 120 farbigen Bambusstäben. In der Mitte dieser Landart wird ein Kreis mit einem Durchmesser von 10 Metern eingebaut. Die Bambusstäbe sind mit den Primär- und Sekundärfarben, sowie mit Weiß und Schwarz bemalt. Die Bambusstäbe im Zentrum und auf den beiden geschwungenen Längsachsen haben eine Länge von 2.40 Meter.

Das ästhetisch ausgeklügelte System wird die langgestreckte Wiese in zwei Hälften aufteilen und frappant beleben. Am Beginn des Jahres 2009 charakterisiert die Landart den Zustand unserer Welt und unserer Gesellschaft. Auf der einen Seite wird in den schwärzesten Farben politisiert und entsprechend in den Medien behandelt (Finanz- und Wirtschaftskrise, Umwelt, Drogen, Sozialisation usw.). Es gibt aber auch starke Persönlichkeiten und Organisationen auf unserem Planeten, welche sich für eine aktive Meisterung der angetönten Probleme einsetzen. Wir glauben an die Zukunft und setzen ein aufbauendes Zeichen im freien Feld an einer der vielen Grenzen.